Seegras ist eine natürliche Wasserpflanze, die getrocknet und anschliessend von Hand Stück für Stück verflochten wird. Wir belassen sie nahe am Rohzustand, damit die Oberfläche die Textur der Pflanze behält — und damit auch die dunklen Stellen, Knoten, feinen Risse und die ungleichmässige Färbung, die dazugehören. Stärke und Farbton ändern sich je nach Erntezeit und Witterung während der Trocknung, und da jedes Stück von Hand geflochten wird, gleicht keines dem anderen in Form oder Grösse.
Pflege im Alltag
- Halten Sie es trocken. Seegras nimmt Feuchtigkeit auf, und ein feucht verstautes Stück bildet im Schrank Schimmel.
- Wird es doch einmal nass, wischen Sie es sofort mit einem trockenen Tuch ab und lassen Sie es im Schatten an einem luftigen Ort trocknen — nie in der prallen Sonne und nie auf der Heizung.
- Bei Flecken verdünnen Sie ein neutrales Reinigungsmittel in Wasser, wringen ein weiches Tuch gut aus, wischen die Stelle ab und lassen sie im Schatten trocknen.
- Verwenden Sie keine Bleiche, keinen Verdünner und kein Benzin. Sie entziehen die Farbe und machen die Faser spröde.
Der richtige Standort
- Ausserhalb direkter Sonneneinstrahlung. UV-Licht baut das Lignin an der Oberfläche jeder Pflanzenfaser ab; das Geflecht vergilbt und dunkelt dabei nach — zuerst rasch, dann langsamer. Ein Platz abseits des Fensters hält die Farbe gleichmässig.
- Fern von anhaltender Wärme oder Feuchtigkeit. Ein unbelüftetes Badezimmer ist der schwierigste Ort dafür. Halten Sie es zudem von offenem Feuer fern.
- Verwenden Sie einen Einsatz, bevor Sie Heisses oder Nasses hineinlegen.
- Auf gewachsten Böden und Vinylbelägen legen Sie etwas unter. Kontakt und Feuchtigkeit können Farbe auf den Untergrund übertragen.
Lose Faserenden sind bei Handarbeit normal. Schneiden Sie sie mit einer Schere ab, statt daran zu ziehen.