Rattan ist eine Kletterpalme. Die Stangen werden auf Länge geschnitten, bei rund 100 °C zwanzig bis dreissig Minuten gedämpft, anschliessend in einer Vorrichtung gebogen und ausgehärtet — daher rührt die federnde, tragende Anmutung eines Rattanstücks im Vergleich zu einem weicheren Grasgeflecht. Es ist ein Naturmaterial: Farbe, Form und Grösse variieren von Stück zu Stück.
Pflege im Alltag
- Waschen Sie es nicht unter Wasser ab. Wie jedes lignozellulosehaltige Material quillt Rattan bei Feuchtigkeitsaufnahme auf und verliert an Festigkeit, solange es feucht ist.
- Entstauben Sie es mit einer trockenen Bürste oder dem Staubsauger auf niedriger Saugstufe. Das Geflecht hält Staub in seinen Zwischenräumen fest.
- Bei Flecken verdünnen Sie ein neutrales Reinigungsmittel in Wasser, wringen ein weiches Tuch gut aus, wischen die Stelle ab und lassen sie im Schatten an einem luftigen Ort trocknen.
- Verwenden Sie keine Bleiche, keinen Verdünner und kein Benzin. Sie entziehen die Farbe und machen das Rohr spröde.
Der richtige Standort
- Ausserhalb direkter Sonneneinstrahlung. UV-Licht baut das Lignin an der Oberfläche jeder Pflanzenfaser ab; das Stück vergilbt und dunkelt dabei nach — zuerst rasch, dann langsamer. Ein Platz abseits des Fensters hält die Farbe gleichmässig.
- Fern von heissen, feuchten Orten, die Verzug und Schimmel verursachen, und fern von offenem Feuer.
- Verwenden Sie einen Einsatz, bevor Sie Heisses oder Nasses hineinlegen.
- Auf gewachsten Böden und Vinylbelägen legen Sie etwas unter. Wachs und Feuchtigkeit an der Kontaktstelle können Farbe auf den Untergrund übertragen.
Mit der Zeit können sich kleine Rohrsplitter lösen. Schneiden Sie sie mit einer Schere ab, statt daran zu ziehen.